Über Schulden finanzieren sich hierzulande nur wenige Start-ups – aus gutem Grund. Wie die Silicon Valley Bank Risiken einschätzt und Kredite vergibt, erklärt Managing Director Christian Hoppe im Interview.

Viel zu riskant: Das sagen die meisten etablierten Banken, wenn junge Unternehmen nach Krediten fragen, weil die Umsätze noch gering und Sicherheiten oft kaum vorhanden sind. Anders präsentiert sich die Silicon Valley Bank (SVB) mit Sitz im kalifornischen Santa Clara, die in ihrer 35-jährigen Geschichte nach eigenen Angaben 30.000 Start-ups weltweit mit Kapital versorgt hat.

Venture Debt lautet das Stichwort zu der Finanzierungsmöglichkeit: Dabei erhalten Unternehmen ein festverzinsliches Darlehen, unter anderem als Kapitalspritze für Investitionen oder Expansionen. Aber auch Übernahmen lassen sich so finanzieren oder die Zeit bis zur nächsten Eigenkapitalrunde überbrücken. Bei der SVB zahlen Firmen zwischen acht und zehn Prozent Zinsen. Im Schnitt läuft der Kredit über drei Jahre, dann müssen Zinsen und das Darlehen zurückbezahlt sein.

Kreditinstitute werben damit, dass Gründer so keine Firmenanteile abgegeben müssen…

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Quelle: WirtschaftsWoche | Gründer-News

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