Seit wenigen Tagen bietet Kindle Direct Publishing für Taschenbücher eine neue Option: den „erweiterten Vertrieb„. Sie können diese Option aktivieren, indem Sie bei Ihrem Tsschenbuch auf „andere Marketplaces“ klicken und dann bei Amazon.com das Häkchen bei „erweiterter Vertrieb“ setzen.

Dazu muss Ihr Buch eine Voraussetzung haben: das korrekte Format, denn der erweiterte Vertrien unterstützt nur die Standardformate 5″ x 8″, 5,25″ x 8″, 5,5″ x 8,5″ oder 6″ x 9″ (bei cremefarbenem Papier, wie es in der Belletristik üblich ist) bzw. alle KDP-Print-Standard-Formate bei weißem Papier. Außerdem ist eine ISBN Voraussetzung, aber die teilt Amazon ja eh zu.

Alte Hasen kennen dieses Feature noch von CreateSpace, wo es „expanded distribution“ hieß und die gleichen Einschränkungen besaß. Die Idee: Buchhändler können die Titel dann bei Amazon bestellen und auf eigene Rechnung verkaufen.

Praktisch funktioniert das so, dass Amazon die Titel in den Katalog von Ingram aufnehmen lässt, einem weltweiten Großhändler. Das dauert mehrere Wochen, auch Änderungen sind dann nicht mehr so schnell möglich.

Sie erscheinen zwar schnell auf der Amazon-Website, aber nicht im Bestellkatalog für die Buchhändler…

Lese weiter auf: Neu bei KDP Print: Erweiterter Vertrieb – eine sinnvolle Erweiterung?
Quelle: Die Self-Publisher-Bibel

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