Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Ricky KharawalaApple machte den ersten Schritt, dann zogen innerhalb von 24 Stunden auch Facebook, Youtube und Spotify nach und löschten Beiträge oder ganze Kanäle des Hasspredigers Alex Jones von ihren Plattformen.

Warum dies gerade jetzt geschah und nach welchen Regeln, ist noch unklar. Besonders die Entscheidung von Facebook kam überraschend, denn das Unternehmen hatte sich noch vor einigen Wochen dafür gerechtfertigt, nicht in Alex Jones‘ Hasstiraden einzugreifen.

Die Entscheidungen von Apple, Facebook & Co. gegenüber Jones dürften die EU-Kommission erfreuen. Diese drängt die Unternehmen schon seit Längerem, freiwillig gegen allerlei rechtswidrige Inhalte vorzugehen. Weil es bisher jedoch zu wenige Fortschritte gab, wurde nun für den September ein neues Gesetz zur Filterpflicht von Online-Plattformen angekündigt.

Eine Sonderrolle nehmen bisher Twitter und seine Videoplattform Periscope ein, die Jones weiterhin nutzen kann. Die Begründung: Er habe noch nicht gegen ihre Regeln verstoßen. Jillian C. York fordert daher in einem Gastbeitrag bei uns eine dringende Überarbeitung von Twitters eigenen Regeln…

Lese weiter auf: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 32: Regulierung sozialer Netzwerke und kontroverse Polizeigesetze
Quelle: Netzpolitik
Titelbild/Grafik: netzpolitik.org

Kommentare und Fragen
Möchtest Du zu diesem Artikel ein Kommentar abgeben oder hast dazu eine Frage, dann mach dies bitte immer auf der Herausgeberseite!
Aktuelles von Netzpolitik.org
DSGVO-Informationen by TRADAR

Diese Information erscheint unabhängig vom Artikel!

Glaubst Du, dass Deine Freunde diese Information noch nicht kennen? Teile es mit ihnen.